Ausbildung zur/-m Industriekauffrau/-mann 

 

 
Die Auszubildenden des Schuljahres 2009/2010  

Während der Ausbildung zur/-m Industriekauffrau/-mann durchläufst du 
5 Abteilungen: 

  • Einkauf

  • Buchhaltung

  • Vertrieb

  • Zentrale/Versand

  • Produktionsbüro

Im Einkauf geht es vor allem um die Bestellungen der Roh- und Hilfsstoffe sowie die Überwachung des Liefertermins, die Bearbeitung der eingetroffenen Rechnungen und Registrierung der eingetroffenen Rohstoffe im firmeneigenen Computersystem.

Die Buchhaltung kümmert sich um die termingerechte Bezahlung der Verbindlichkeiten sowie um die termingerechten Eingänge unserer Forderungen.

Im Vertrieb sind gute Fremdsprachenkenntnisse (in erster Linie Englisch) sicher von Vorteil, da hier auch schon mal Telefonate mit em einen oder anderen Kunden zu führen sind. 50 Prozent unserer Erzeugnisse werden in Deutschland ausgeliefert, 45 Prozent gehen ins restliche Europa und 5 Prozent in außereuropäische Länder. Nach dem Eingang von Bestellungen müssen hier anschließend Auftragsbestätigungen erstellt werden. Liefertermine müssen basierend auf der voraussichtlichen Produktionsdauer ausgerechnet sowie einige Verhandlungen mit dem Kunden geführt werden. Verhandlungen bzgl. des Preises übernehmen unsere Gebietsverkaufsleiter selbst.

In unserer Zentrale/Versand kümmert sich der Azubi um die Erstellung der Versandpapiere, welche mit der Ware zum Kunden gehen (Lieferschein, Rechnung und Frachtbrief). Außerdem übernimmt er die eingehenden Telefonate, empfängt Besucher und geleitet diese zu dem gewünschten Ansprechpartner.

Das Produktionsbüro kümmert sich um die Auswertung der Produktionsberichte, welche von unseren Maschinenbedienern ausgefüllt werden und danach um die computergestützte Erfassung der Fertigwarendaten. Hierbei müssen einige Excel-Dateien gedruckt werden, wie zum Beispiel eine Datei über den angefallenen Abfall. Tageweise dürfen wir auch in die Produktion selbst oder in die Lagerarbeiten hineinschnuppern.

Unsere Arbeit als Industriekauffrau/-mann beschränkt sich aber nicht nur auf die Arbeit am Computer, wo sämtliche Geschäftsvorgänge bearbeitet werden, sondern beinhaltet gleichzeitig die sichere und überzeugende Kommunikation mit Kollegen, Lieferanten und Kunden. 

Auch interne Aufgaben, wie die Organisation unserer jährlichen Autorenlesung oder Projektarbeiten, wie die Gestaltung eines Schaukastens zu einem betrieblichen Thema, erledigen wir Azubis. Durch wöchentliche Azubi-Schulungen wirst du in allen Bereichen unseres Unternehmens geschult und bekommst auch einen Einblick in die nicht alltäglichen Themen. Die Themenauswahl in einer solchen Schulung reicht von unseren Maschinen bis zu einer Lohnabrechnung. Bei den Themen sind den schulenden Mitarbeitern keine Grenzen gesetzt, natürlich soll es für die Auszubildenden lehrreich und interessant sein.

Das Schöne an der Ausbildung bei Kirson ist, dass sie sehr umfangreich ist. Außerdem hält bei uns jeder Azubi einmal im Jahr ein sogenanntes Azubi-Referat vor der Geschäftsleitung und den anderen Auszubildenden, was vor allem als Vorbereitung zur mündlichen Abschlussprüfung dienen soll. Hört sich schlimmer an als es ist. :)

Das Thema dazu suchen wir uns selber aus und bereiten es vor. Danach halten wir unser Referat, werden anschließend beurteilt und es werden uns Tipps gegeben, wie wir es beim nächsten Mal besser machen könnten.

 

Industriekaufleute haben im 1. und 2. Lehrjahr ein- bis zweimal wöchentlich Berufsschulunterricht in Kelheim. Im 3. Lehrjahr nur noch einmal wöchentlich.
Eine Übernahme bei Kirson ist durchaus möglich. Hiernach kann man sich zum Beispiel mittels Abendstudiengang zum Betriebswirt (VWA) weiterbilden oder auch zum Bilanzbuchhalter (IHK). 

Abschließend ist zu sagen, dass man bei Kirson schon als Auszubildender sehr gefördert wird und sehr viel Eigenverantwortung erhält.