Ausbildung zum/-r Industriemechaniker/-in

 


Die Auszubildenden des Schuljahres 2009/2010  

 

Die Hauptaufgaben während der Ausbildung zum/-r Industriemechaniker/-in:

Am Anfang der Ausbildung absolviert man im Berufsbildungszentrum (BBZ) in Kelheim einen dreimonatigen Grundlehrgang für Metall. Hier lernt man das Bearbeiten von Metallen, zum Beispiel Feilen, Sägen, Anreißen, Körnen, Bohren und Gewindeschneiden.

Der Beruf des Industriemechanikers ist ein technischer Beruf, daher ist ein Interesse am Umgang mit Maschinen, Anlagen und Geräten der unterschiedlichsten Art genauso erforderlich, wie ein gutes technisches Verständnis. Auch in stressigen Situationen, die durch gelegentlichen Zeitdruck entstehen können, sollte ein Industriemechaniker stets einen kühlen Kopf bewahren und die Montage oder Reparatur mit Sorgfalt erledigen.

Nach dem Grund-Lehrgang wird die Ausbildung bei Kirson fortgesetzt. Am ersten Tag bekommt man nochmals eine Sicherheitsbelehrung vom Sicherheitsbeauftragten und anschließend alle notwendigen Arbeitsutensilien. Dann geht es auch schon los. Man darf kleinere Arbeiten erledigen, wie Löcher bohren und Teile zurechtschneiden. Ebenso darf man leichtere Aufgaben bei Wartungen erledigen. 

Nach einer Zeit muss man wieder ins BBZ, um dort einen weiteren Lehrgang zu absolvieren. Auch im Laufe der weiteren Ausbildungsjahre kommt man immer wieder ins BBZ, um sich fort- und weiterzubilden. Zum dortigen Programm gehören Dreh-, Fräs- und Pneumatikkurse sowie die Prüfungsvorbereitung im BBZ.

Während der Ausbildung bei Kirson lernt man das Warten, die Inspektion und das Reparieren der Produktionsanlagen kennen. Hierzu gehören der Ein-/Ausbau von Walzen und Trommeln, Getriebe- und Messerwechsel aber auch die Überprüfung von Teilen an der Maschine im Hinblick darauf, ob sie defekt oder noch einsatzfähig sind.

Auch Grundfertigkeiten zur Bearbeitung von Metall (Bohren, Senken, Reiben, Gewindeschneiden, Drehen, Fräsen und Schweißen) werden einem beigebracht.
Des Weiteren darf man eine Woche in der Produktion mitarbeiten, um auch andere Abteilungen kennenzulernen. Dort werden einem dann die Aufgaben eines Maschinen- und Anlageführers näher gebracht.

Zum Schluss möchten wir euch noch ein bei uns beliebtes Sprichwort ans Herz legen: So genau wie nötig, so schnell wie möglich!

Unsere Arbeit als Industriemechaniker/-in beschränkt sich aber nicht nur auf die Metallbearbeitung. Auch interne Aufgaben, wie die Organisation unserer jährlichen Autorenlesung oder Projektarbeiten, wie die Gestaltung eines Schaukastens zu einem betrieblichen Thema, erledigen wir Azubis. 

Durch wöchentliche Azubi-Schulungen wirst du in allen Bereichen unseres Unternehmens geschult und bekommst auch einen Einblick in die nicht alltäglichen Themen. Die Themenauswahl in einer solchen Schulung reicht von unseren Maschinen bis zu einer Lohnabrechnung. Bei den Themen sind den schulenden Mitarbeitern keine Grenzen gesetzt, natürlich soll es für die Auszubildenden lehrreich und interessant sein.

Das Schöne an der Ausbildung bei Kirson ist, dass sie sehr umfangreich ist. Außerdem hält bei uns jeder Azubi einmal im Jahr ein sogenanntes Azubi-Referat vor der Geschäftsleitung und den anderen Auszubildenden, was vor allem als Vorbereitung zur mündlichen Abschlussprüfung dienen soll. Hört sich schlimmer an als es ist. :)
Das Thema dazu suchen wir uns selber aus und bereiten es vor. Danach halten wir unser Referat, werden anschließend beurteilt und es werden uns Tipps gegeben, wie wir es beim nächsten Mal besser machen könnten.

 

Der Berufsschulunterricht findet meistens in zusammenhängenden zweiwöchigen Blöcken an der Staatlichen Berufsschule in Kelheim statt. Dort erwirbt man theoretisches Wissen, um die technischen Hintergründe der Bearbeitung von Metall besser zu verstehen.

Abschließend ist zu sagen, dass man bei Kirson schon als Auszubildender sehr gefördert wird und sehr viel Eigenverantwortung erhält.