Ausbildung zur/-m Informatikkauffrau/-mann

 


Auszubildender des Schuljahres 2009/2010

Die Hauptaufgaben während der Ausbildung zur/-m Informatikkauffrau/-mann:

Die Hauptaufgabe während der Ausbildung besteht darin, Probleme, die in der EDV auftreten, zu beheben. Das umfasst nicht nur sämtliche Probleme mit den Computern der Mitarbeiter, sondern auch Probleme an Druckern, Scannern oder sonstigen technischen Geräten. 

Von den Auszubildenden der Kirson GmbH bin ich momentan der einzige in der EDV-Abteilung. In der ersten Zeit als Informatikkaufmann lernt man besonders viel, da sehr viele Probleme in der EDV auftreten können und man anfangs noch nicht die benötigte Erfahrung hat, um diese zu lösen, wobei ich hier immer große Unterstützung von meinem Ausbilder erhalte. In den ersten Tagen wurde mir erst einmal erklärt, wie die EDV in der Firma aufgebaut ist. Außerdem wurden mir Aufgaben gezeigt, die immer nach einem Standard erledigt werden, wie zum Beispiel einen Computer neu zu installieren. Diese Aufgaben konnte ich dann schon nach kurzer Zeit selbstständig bearbeiten. 

Obwohl ich während meiner Ausbildung hauptsächlich in der EDV tätig bin, durchlaufe ich alle anderen kaufmännischen Abteilungen, jedoch für kürzere Zeit als die Industriekaufleute, um mir einen Überblick über die gesamten Arbeitsabläufe zu schaffen. 

Meine Arbeit als Informatikkauffrau/-mann beschränkt sich aber nicht nur auf die Arbeit am und mit dem Computer. Auch interne Aufgaben, wie die Organisation unserer jährlichen Autorenlesung oder Projektarbeiten, wie die Gestaltung eines Schaukastens zu einem betrieblichen Thema, erledigen wir Azubis. 

Durch wöchentliche Azubi-Schulungen wirst du in allen Bereichen unseres Unternehmens geschult und bekommst auch einen Einblick in die nicht alltäglichen Themen. Die Themenauswahl in einer solchen Schulung reicht von unseren Maschinen bis zu einer Lohnabrechnung. Bei den Themen sind den schulenden Mitarbeitern keine Grenzen gesetzt, natürlich soll es für die Auszubildenden lehrreich und interessant sein.

Das Schöne an der Ausbildung bei Kirson ist, dass sie sehr umfangreich ist. Außerdem hält bei uns jeder Azubi einmal im Jahr ein sogenanntes Azubi-Referat vor der Geschäftsleitung und den anderen Auszubildenden, was vor allem als Vorbereitung zur mündlichen Abschlussprüfung dienen soll. Hört sich schlimmer an als es ist. :)
Das Thema dazu suchen wir uns selber aus und bereiten es vor. Danach halten wir unser Referat, werden anschließend beurteilt und es werden uns Tipps gegeben, wie wir es beim nächsten Mal besser machen könnten.

 

Der Berufsschulunterricht im ersten Ausbildungsjahr findet jeden Mittwoch und jeden zweiten Montag an der Staatlichen Berufsschule II in Landshut statt. Der Unterricht besteht aus einem technischen und einem kaufmännischen Teil. Im technischen Teil lerne ich hauptsächlich die Funktionsweise von Computern kennen und erwerbe Grundkenntnisse im Programmieren. Der kaufmännische Teil beschäftigt sich größtenteils mit dem Rechnungswesen und Geschäftsprozessen. Dazu kommen dann noch standardmäßige Schulfächer wie Religion oder Englisch. 

Abschließend ist zu sagen, dass man bei Kirson schon als Auszubildender sehr gefördert wird und sehr viel Eigenverantwortung erhält. Das zeigt sich insbesondere darin, dass man bei Kirson als Informatikkaufmann/-frau nicht jeden Arbeitsvorgang nach dem gleichen Prinzip bearbeiten kann, sondern man sollte sich für jedes Problem eine individuelle Lösung überlegen und aus den vielen Erfahrungen lernt man so einiges dazu.