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Weihnachtsspende
2008
12.500 Euro für zwei Hauptschulen und die Neustädter
Kinderkrippe
In einer Feierstunde kurz vor Weihnachten 2008 überreichten Prokurist
Ulrich Bauer und Geschäftsführer Jörg Göhl die Jahresspende
der Kirson GmbH. Schon seit Jahren verfolge Kirson eine
konsequente Spendenstrategie, so Göhl. Die Schwerpunkte lägen
sowohl auf der Vereinbarkeit von Beruf und Familie wie auch
Ausbildung und Weiterqualifikation junger Menschen.
Zwei Spenden über jeweils 5.000 Euro erhielten dieses Jahr die
Hauptschulen in Neustadt und Abensberg, den Orten wo die meisten
Mitarbeiter der Kirson GmbH wohnten. Im Rahmen seines Wachstums
suche Kirson ständig qualifiziertes Personal, weshalb man auch
ein aktiver Ausbildungsbetrieb sei. Momentan beschäftige Kirson
14 Azubis, was einer Ausbildungsquote von über 12 Prozent
entspreche.
Früher habe Kirson viel mehr Hauptschüler ausgebildet als in den
letzten Jahren. Durch die Umstellung der Ausbildung vom Büro-
zum Industriekaufmann und die wachsenden Ansprüche der
Berufsschulen auch bei den Industriemechanikern, habe Kirson in
der jüngsten Zeit fast nur noch Realschüler eingestellt.
Leider seien viele Hauptschüler den
Anforderungen der Berufsschule in diesen Ausbildungsgängen
nicht gewachsen.
Geschäftsführer Göhl bedauerte diese Tatsache und meinte, dass man
deshalb 2008 erstmals drei jungen Leuten im für Kirson neuen
Ausbildungsberuf Maschinen-
und Anlagenführer (Textiltechnik) eine Ausbildungsstelle
angeboten habe. Die zusätzlichen
Lehrstellen wolle man in Zukunft ausschließlich mit
Hauptschülern besetzen, damit auch diese weiterhin die Möglichkeit
erhielten, einen qualifizierten Ausbildungsabschluss zu
erwerben.
Weil die steigenden Erwartungen in manchen Ausbildungsberufen sicher
nicht nur Kirson zwinge, Hauptschüler seltener zu berücksichtigen,
würde man sich freuen, wenn der Spendenbetrag von den
Hauptschulen für eine Intensivierung der Kontakte zwischen den
Schulen und den hiesigen (Industrie-) Unternehmen genutzt werde.
Vielleicht könne hierdurch dazu beigetragen werden, dass
weiterhin möglichst viele Hauptschüler die Möglichkeit erhielten, einen geeigneten Ausbildungsplatz zu ergattern, so die
Hoffnung von Geschäftsführer Göhl.
Weitere 2.500 Euro spendete Kirson der Stadt Neustadt, die vor einem Jahr
beherzt entschieden habe, eine Kinderkrippe zu bauen, mit deren
Fertigstellung Mitte 2009 gerechnet wird. Die neue Kinderkrippe
verbessere sicher die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und
ermögliche es Firmen wie Kirson, aufwendig ausgebildete
Mitarbeiter auch nach der Geburt ihrer Kinder weiter zu beschäftigen.
Im Wettbewerb mit größeren Städten wie Regensburg, die sich bei der Kinderbetreuung bundesweit beachtete Ziele gesetzt
hätte, sei dies ein äußerst begrüßenswerter Schritt.
Hierdurch verfüge man über ein weiteres Argument, um
junge oder werdende Familien von den Vorteilen eines
Arbeitsplatzes in der Provinz zu überzeugen.
Spendenschecks
erhielten Wolfgang Brey (Hauptschule Abensberg, links), Stadtbürgermeister
Thomas Reimer (Kinderkrippe Neustadt, zweiter von rechts) und
Klaus Peter Berg (Hauptschule Neustadt, rechts). Geschäftsführer
Jörg Göhl und seine Mitarbeiterin Sonja Schalk freuen sich mit
den Spendenempfängern.
Artikel aus der
Mittelbayerischen Zeitung als PDF-Datei
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