pfeil.gif (96 Byte)Aktuelles (27.09.2002)

Produktionsfläche wird um 40 % erweitert

Schon seit mehreren Jahren mußte bei der Aufstellung neuer Maschinen und Geräte in den Produktionshallen der Kirson Industrial Reinforcements GmbH auf Grund der engen Platzverhältnisse genau überlegt werden, wo der neue Standort sein sollte.

Im Rahmen eines KVP-Projektes (Kontinuierlicher Verbesserungs-Prozess) haben die Produktionsmitarbeiter im Laufe des Jahres 2001 viele Verbesserungsvorschläge entwickelt. Die Umsetzung einiger der besten Ideen scheiterte jedoch meist an den engen Raumverhältnissen.

Diese beiden Faktoren sowie weitere Überlegungen führten dazu, daß Ende 2001 die Entscheidung gefällt wurde, die Produktionsfläche um 1.400 m² zu erweitern. Die Erweiterung soll neben einem großzügigeren Raumangebot, welches viele Arbeiten erleichtern wird, auch die allgemeinen Arbeitsbedingungen bei der Herstellung von Gelegen verbessern. So stehen ergonomische Aspekte wie der innerbetriebliche Transport schwerer Teile und Fertigwaren sowie die Verbesserung der Raumluft mit an erster Stelle der Agenda.

 


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Alle Arbeiten von Anfang an im Plan
Nach einem zügigen Baugenehmigungsverfahren konnte bereits am 25. März 2002 der Spatenstich vorgenommen werden. Die neue Halle wurde pünktlich Anfang August 2002 vom Generalunternehmer, der Zapf GmbH aus Bayreuth, übergeben. Aufgrund von präzise formulierten Anforderungen und strenger Überwachung der einzelnen Bauabschnitte gab es zum Zeitpunkt der Bauabnahme von der Kirson GmbH bezüglich der Bauqualität und Termintreue nur Lob für die Zapf GmbH.

Umzug und Verbesserung von fünf Produktionsanlagen
Im Abstand von jeweils vier Wochen werden insgesamt fünf Produktionsmaschinen aus den beiden älteren Hallenteilen in der neuen Halle aufgestellt. Die hieran beteiligten Kirson-Mitarbeiter und Firmen nehmen im Rahmen des Umzugs an den meisten Maschinen größere Verbesserungsmaßnahmen vor. Die erste Maschine wurde mittlerweile bereits umgestellt und hat noch Ende August ihre reguläre Produktion aufgenommen.

Durch Überstunden an den Wochenenden tragen die Produktionsmitarbeiter der Kirson GmbH dazu bei, daß die umzugsbedingten Produktionsausfälle für die Kunden möglichst geringe oder gar keine terminlichen Konsequenzen haben.

Arbeiten werden aus heutiger Sicht pünktlich abgeschlossen
Vier der fünf umzustellenden Produktionsmaschinen sollen Anfang November bereits in der neuen Halle produzieren. Im Rahmen einer Einweihungsfeier am Freitag, dem 15. November 2002, werden unsere Kunden sowie geladene Gäste aus der Region sich hiervon überzeugen können. Der feste Termin ist allen beteiligten Mitarbeitern Anreiz und Motivation, um die Arbeiten - sofern nichts Unvorhersehbares geschehen sollte - pünktlich zum Abschluß zu bringen.

  
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Kirson Mitarbeiter spenden für die Opfer der Hochwasserkatastrophe
Beim Pfingsthochwasser 1999 in Neustadt an der Donau wurde das Unternehmen - obwohl mehrere Kilometer von der Donau entfernt gelegen - nur knapp verschont. Nur 50 Höhenzentimeter fehlten, um auch das Firmengelände zu überfluten.

Mehrere Mitarbeiter des Unternehmens kamen damals nicht so glimpflich davon. Die Häuser von drei besonders schwer geschädigten Mitarbeitern standen 1999 sogar mehrere Meter tief im Hochwasser. Weil unsere Mitarbeiter 1999 von vielen Seiten Hilfe erhielten, wollten der Betriebsrat und die Geschäftsleitung der Kirson GmbH den Opfern des Augusthochwassers 2002 in Bayern und Ostdeutschland ebenfalls helfen.

Da aufgrund der Auftragslage und des zusätzlichen Arbeitsanfalls durch den Bau der neuen Halle ohnehin in den letzten Monaten viele Überstunden angefallen waren, kam es zu der Anregung, daß die Mitarbeiter neben Geld auch Überstunden spenden können. Um den Spendenanreiz zu erhöhen, versprach die Firma, auf jeden gespendeten Euro oder jede gespendete Stunde einen bestimmten Betrag "draufzulegen".

An der Aktion beteiligte sich spontan ein Großteil der Belegschaft, so daß inklusive der Aufrundung durch die Firma eine Summe in Höhe von 10.000 Euro zusammengekommen ist. Dieser Betrag wurde mittlerweile bereits überwiesen und die Mitarbeiter hoffen, daß das Geld möglichst kurzfristig den Hochwasseropfern zur Verfügung steht.

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