Schon seit mehreren Jahren mußte bei der
Aufstellung neuer Maschinen und Geräte in den Produktionshallen der Kirson Industrial
Reinforcements GmbH auf Grund der engen Platzverhältnisse genau überlegt werden, wo der
neue Standort sein sollte.
Im Rahmen eines
KVP-Projektes (Kontinuierlicher Verbesserungs-Prozess) haben die Produktionsmitarbeiter im
Laufe des Jahres 2001 viele Verbesserungsvorschläge entwickelt. Die Umsetzung einiger der
besten Ideen scheiterte jedoch meist an den engen Raumverhältnissen.
Diese beiden Faktoren
sowie weitere Überlegungen führten dazu, daß Ende 2001 die Entscheidung gefällt wurde,
die Produktionsfläche um 1.400 m² zu erweitern. Die Erweiterung soll neben einem
großzügigeren Raumangebot, welches viele Arbeiten erleichtern wird, auch die allgemeinen
Arbeitsbedingungen bei der Herstellung von Gelegen verbessern. So stehen ergonomische
Aspekte wie der innerbetriebliche Transport schwerer Teile und Fertigwaren sowie die
Verbesserung der Raumluft mit an erster Stelle der Agenda.

weiter |
Alle Arbeiten von Anfang an im Plan
Nach einem zügigen Baugenehmigungsverfahren konnte bereits am 25. März 2002 der
Spatenstich vorgenommen werden. Die neue Halle wurde pünktlich Anfang August 2002 vom
Generalunternehmer, der Zapf GmbH aus Bayreuth, übergeben. Aufgrund von präzise
formulierten Anforderungen und strenger Überwachung der einzelnen Bauabschnitte gab es
zum Zeitpunkt der Bauabnahme von der Kirson GmbH bezüglich der Bauqualität und
Termintreue nur Lob für die Zapf GmbH. Umzug und Verbesserung von fünf
Produktionsanlagen
Im Abstand von jeweils vier Wochen werden insgesamt fünf Produktionsmaschinen aus den
beiden älteren Hallenteilen in der neuen Halle aufgestellt. Die hieran beteiligten
Kirson-Mitarbeiter und Firmen nehmen im Rahmen des Umzugs an den meisten Maschinen
größere Verbesserungsmaßnahmen vor. Die erste Maschine wurde mittlerweile bereits
umgestellt und hat noch Ende August ihre reguläre Produktion aufgenommen.
Durch Überstunden an den
Wochenenden tragen die Produktionsmitarbeiter der Kirson GmbH dazu bei, daß die
umzugsbedingten Produktionsausfälle für die Kunden möglichst geringe oder gar keine
terminlichen Konsequenzen haben.
Arbeiten werden aus heutiger
Sicht pünktlich abgeschlossen
Vier der fünf umzustellenden Produktionsmaschinen sollen Anfang November bereits in der
neuen Halle produzieren. Im Rahmen einer Einweihungsfeier am Freitag, dem 15. November
2002, werden unsere Kunden sowie geladene Gäste aus der Region sich hiervon überzeugen
können. Der feste Termin ist allen beteiligten Mitarbeitern Anreiz und Motivation, um die
Arbeiten - sofern nichts Unvorhersehbares geschehen sollte - pünktlich zum Abschluß zu
bringen. |
| Beim Pfingsthochwasser 1999 in Neustadt an der Donau wurde das Unternehmen -
obwohl mehrere Kilometer von der Donau entfernt gelegen - nur knapp verschont. Nur 50
Höhenzentimeter fehlten, um auch das Firmengelände zu überfluten. Mehrere Mitarbeiter des Unternehmens kamen
damals nicht so glimpflich davon. Die Häuser von drei besonders schwer geschädigten
Mitarbeitern standen 1999 sogar mehrere Meter tief im Hochwasser. Weil unsere Mitarbeiter
1999 von vielen Seiten Hilfe erhielten, wollten der Betriebsrat und die Geschäftsleitung
der Kirson GmbH den Opfern des Augusthochwassers 2002 in Bayern und Ostdeutschland
ebenfalls helfen. |
Da
aufgrund der Auftragslage und des zusätzlichen Arbeitsanfalls durch den Bau der neuen
Halle ohnehin in den letzten Monaten viele Überstunden angefallen waren, kam es zu der
Anregung, daß die Mitarbeiter neben Geld auch Überstunden spenden können. Um den
Spendenanreiz zu erhöhen, versprach die Firma, auf jeden gespendeten Euro oder jede
gespendete Stunde einen bestimmten Betrag "draufzulegen". An der Aktion beteiligte sich spontan ein
Großteil der Belegschaft, so daß inklusive der Aufrundung durch die Firma eine Summe in
Höhe von 10.000 Euro zusammengekommen ist. Dieser Betrag wurde mittlerweile bereits
überwiesen und die Mitarbeiter hoffen, daß das Geld möglichst kurzfristig den
Hochwasseropfern zur Verfügung steht. |